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Ein kleines Büro hinter dicken Mauern. Ein wuchtiger Schreibtisch, vollgepackt mit Büchern, Akten, Seminararbeiten, dahinter eine zierliche Gestalt. Dr. Katharina Beck hielt Jacobi einen Vortrag über Hexenverfolgungen, die angeblich nichts mit Religion zu tun gehabt hatten. Sondern mit einer Welt, die den Verstand verloren hatte. Er sah sie an, spürte, dass die Historikerin gewohnt war zu dozieren und dass man ihr zuhörte. Doch dahinter verbarg sie etwas, und das kostete sie Kraft. Aufmerksam folgte Jacobi ihren Ausführungen, nickte.

Nun sprach sie über die Wurzeln des Christentums im alten Rom und seine ungeheure Macht im Mittelalter. Sie deutete auf Jacobis Zeitungsartikel und sein Foto des Kreuzes. »Sie haben keine Ahnung, was das ist, nicht wahr?«, sagte sie. »Es ist älter, viel älter als Sie denken.«

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