Auf dem Klo im zweiten Stock der Redaktion hielt Norman Jacobi seine Arme unter eiskaltes Wasser und versuchte zu entkommen. Dem Spott der Kollegen, die ihn für vieles hielten, nur nicht für einen Journalisten. Peggy, die immer gesagt hatte, er solle sich einen richtigen Job suchen. Den Bildern in seinem Kopf. Jacobi blickte auf und betrachtete sich im Spiegel. Seine Haut hatte die Farbe von fettarmem Käse.
Warum tat er sich das an?
Weil er offenbar der einzige war, der die Geschichte hinter den Bildern sah. Der ein Gespür für die Zusammenhänge besaß. Was ihm immer gefehlt hatte, war die Chance, das zu beweisen.
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