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In Momenten wie diesen hasste er die Stille.

Das Fenster war gekippt, wie jede Nacht, doch das einzige Geräusch war Bärbels gleichmäßiger Atem neben ihm. Bruno sah ihre Konturen, den Kopf, die Schulter, und er spürte das starke Bedürfnis, sie zu berühren. Aber auf keinen Fall wollte er sie aufwecken. Sie machte sich schon genug Sorgen. Deshalb hatte er kaum etwas erzählt.

Leise stand er auf, nahm seinen Bademantel und ging hinunter in den Keller. Dort baumelte der Sandsack von der Decke, und zu gerne hätte er hineingeschlagen. Das hatte er schon eine Ewigkeit nicht mehr getan. Stattdessen trank er Magentee. Auch jetzt spürte er das Ziehen und setzte sich an die Werkbank. Er mochte den Geruch des alten Holzes und das Gewicht des Werkzeuges in der Hand.

Er mochte auch Jacobi. Er mochte ihn wirklich. Leider gingen manchmal die Gäule mit ihm durch. Und dann war er kaum einzufangen. Hexenverbrennung. Hier und heute. Unmöglich.

Bedächtig hängte Bruno einen Schraubenschlüssel zurück an die Wand. Aufräumen beruhigte. Vielleicht war es gar nicht die Stille, die ihm zu schaffen machte. Vielleicht hatte er in seinem Job zu oft das Unmögliche erlebt.

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