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Ein endloser Strom aus Lichtern flutete ihm entgegen. Die Leute fuhren heim, freuten sich auf ihr Zuhause, die Familie. Nur Jacobi schien in die andere Richtung unterwegs zu sein.

Nach einem langen Tag in der Redaktion war die Nachricht über den Polizeifunk gekommen. Ein Familiendrama, und Jacobi sah sich über den Hausflur gehen. Vorbei an den Kinderschuhen. Dem Spielzeug. Der Handtasche und Jacke der Frau auf dem Fußboden. Panisch hatte sie versucht, noch etwas zu verhindern. Vergebens.

Wie immer versuchte Jacobi sich abzulenken. Aber die Bilder waren stärker, legten sich über seine Aufmerksamkeit wie ein klebriges Spinnennetz. Sie waren sein ständiger Begleiter, Teil seiner Arbeit als Polizeireporter, Teil seines Lebens. Manchmal sortierten sie Informationen. Gaben Jacobi ein Gespür dafür, was sich abgespielt haben konnte. Stachelten seine Neugier an. Trotzdem fürchtete er sie. Wie einen bösen Geist, der behauptete, es sei gut, dass es ihn gebe, weil er der Realität den Schrecken nahm. Schlimmer konnte es nicht mehr kommen. Vielleicht hatte er recht. Vielleicht lachte er auch nur über Jacobi.

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